Hier könnt ihr lesen, was meine Dosine über meinen Einzug zu berichten hat:

Unser Süßer war ein "Findelkind":

Schon immer war ich verrückt nach Katzen! Da wir aber mitten in der Stadt im 4. Stock wohnen, hatte ich mich schon mit dem Gedanken abgefunden, nie einen samtpfotigen Mitbewohner zu haben. Bis zum 15. Mai 2001! Als wir spät abends noch mal nach unten gingen, hörten wir ein leises Miau aus dem Keller. Zuerst dachten wir an eine der Nachbarskatzen, die vielleicht versehentlich dort eingesperrt worden war. Natürlich gingen wir sofort nachschauen und sahen dann ein kleines mauzendes rotes Fellbällchen vor uns sitzen, das hungrig und ängstlich zu uns aufschaute. Wir nahmen es natürlich sofort mit - wenigstens erst mal, bis eine Lösung gefunden war. Das kleine Tierchen war trotz seiner Angst noch recht neugierig, und innerhalb von 2 Stunden schien es sich schon wie zu Hause zu fühlen. In dieser Nacht fanden wir nicht viel Schlaf, bei der kleinsten Bewegung des winzigen Kätzchens mussten wir sofort nachschauen, ob auch alles in Ordnung ist. Natürlich schlief das kleine mit im Bett. :-)

Bevor der Morgen graute war beschlossen: "Das Kätzchen bleibt!" Wir machten uns daran, alles notwendige zu besorgen, auch ein Tierarztbesuch stand nun an. Wir erfuhren, dass unser neues Familienmitglied "höchstwahrscheinlich eine Sie sei" und erst ca. 6-7 Wochen alt war. Nun gut, eine Sie. Wir tauften "sie" Mina. Mina wurde schnell heimisch, verstand es ausgezeichnet, uns an der Nase herumzuführen, denn sie erzog eher uns als wir sie. Die Wochen vergingen, sie wuchs und gedieh. Aber irgendwie hatte ich die starke Vermutung das unsere kleine Freundin eigentlich ein kleiner Freund sei - aber das konnte ja nicht sein - der Tierarzt wird's schon wissen?!? Ich las noch einmal die genauen Unterscheidungsmerkmale bei so kleinen Kätzchen nach - es bekam noch eine neue Taufe! Und so kam unser Merlin zu seinem Namen. Er hat uns vom ersten Augenblick an verzaubert - also der perfekte Name für den Kleinen.
(Den Tierarzt haben wir inzwischen gewechselt - er schien auch sonst nicht allzu viel von seinem Beruf zu verstehen.) Nun ist unser roter Rabauke schon groß. Wir wissen mittlerweile, wer ihn damals in diesem zarten Alter im Keller ausgesetzt hat...in gewisser Weise sind wir "dankbar", wir würden unser Katerchen um nichts in der Welt mehr hergeben!!! 

Monique